logo
Meine Vita
Referenzen
Hobbies
Kontakt
Sitemap
Es weihnachtet
Hier gibts Satire
Juxbriefe
Aktuelles
Humor eben
Reisebericht Graz
Ingolstadt
Impressum
Disclaimer

 

GRAZ … haaaach …

Also eins mal gleich zu Anfang: Jenes schöne Graz, in der mindestens ebenso schönen Steiermark, hats in sich! Wer sich nach Graz begibt handelt leichtfertig, denn man neigt dazu alle anderen Urlaubsziele zukünftig zu ignorieren. Schuld daran ist allerdings nicht allein das gute Essen, die ausgezeichneten Weine, die schöne Landschaft oder all die historischen Plätze, sondern schlicht und ergreifend die Grazer Damenwelt!

 Ich kann das guten Gewissens behaupten, weil ich selbst zum Opfer wurde. Wehrlos und überwältigt zugleich. Aber beginnen wir doch mal von Anfang an:

 Es war eine Landung im dicksten Nebel: Der Flughafen Feldkirchen zeigte sich wenig beeindruckt von meiner Ankunft, und weil der Nebel wohl noch nicht schlimm genug war, begann es kurz danach zu regnen, dicke Bindfäden!!!

Egal, ich checkte kurz im Hotel ein, machte dem Regen zum Trotz meine erste Erkundungsrunde durch die Stadt.

 Beinahe ungewollt landete ich am Fuß des Schlossbergs, während der Regen langsam erträglicher wurde. Deshalb kam ich nicht umhin mir noch den Fussmarsch nach oben zu gönnen. Trotz der schlechten Wetterlage, welche mir die Aussicht leicht verdarb, konnte ich mich eines positiven Eindrucks nicht erwehren. Schöne Stadt, kein Zweifel möglich.

 So ein klein wenig trocknen wollte ich nun auch, bzw. den alten Grundsatz der allübergreifenden Feuchtigkeit in die Tat umsetzen. Wenn man nämlich von außen naß ist, warum dann nicht auch innerlich? Mh? Ergo: ich benötigte ein Bier!

 Hätte ich DAS bloß nicht getan!!!

 Ein blonder Traum mit der Haarpracht eines Rauschgoldengels (echt sooo lockig), dem süßen Lächeln einer Herzenswärme austrahlenden Frau, nahte die umwerfende Nina, mir das Bier servierend.

Ich mußte das Glas mit beiden Händen umfassen, weil ich vor Aufregung ganz zittrig wurde.

Dabei konnte ich bemerken, sie trug den Kopf etwas nach vorn geneigt, was darauf schließen lässt, charming Nina trägt den Schalk im Nacken. Ihre blitzenden Augen schienen es zu bestätigen.

Viel hätte nicht gefehlt und ich wäre in einem Anfall spontaner Verehrung auf die Knie vor ihr gefallen.

Prompt träumte ich die folgende Nacht von ihr und als es so richtig schön wurde, da bimmelte der Wecker …

 Leicht gefrustet, dafür nun bei schönstem Sonnenschein, machte ich mich dann auf Stadterkundung und Fotografiererei.

Ruck zuck war es Nachmittag und der Durst stellte sich wieder ein. Nochmals zur lieben Nina traute ich mich nicht, die Suchtgefahr war einfach zu hoch!

Zum Glück fand ich dann ein Studentenlokal, dessen Namen ich natürlich nicht sagen kann, wegen der Schleichwerbung, doch wenn Sie mal an einen anderen Namen für einen alten Plattenspieler denken …

Sagte ich atemberaubende Nina? Jetzt gabs Stefanie und ich muss sagen … haaaaaaaach, da könnte ich glatt albern vor Glück werden! Ein liebes und hübsches Gesicht, tolle Figur und überhaupt, Typ Überfrau!

Sogar ein wunderschönes Büro gab es dort. Doch, doch. Links an der Theke war ein Schild angebracht, dieser Platz war für das Büro reserviert. Es war übrigens ein sehr weibliches Büro, helle Haare, spitzbübisches Lächeln und Charme ausstrahlend, ein gelungenes Büro fürwahr!

 Von so viel Ausstrahlung leicht kontaminiert -NEIN, die Damen waren nicht radioaktiv!- begab ich mich zum Eisernen Tor, Glühwein schlürfen. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, mein armes Herz wurde recht strapaziert. Jetzt durch Manuela, deren Nähe mir ein wohliges Schauern verursachte und meine Fantasie in Überlegungen wie: was wäre wenn … brachte.

 Dabei war ich ganz zu Anfang eigentlich ausschließlich von dem Wunsch beseelt, einer gewissen Sandra mal tief in ihre hübschen Augen zu schauen. Als ich dann aber gegen 11 Uhr 30 vor ihrem Büro stand, war alles abgeschlossen … Menno, SANDRA, ich leide!

 Ganz zu schweigen von Melanie Singer, deren Stimme mich übers Radio durch Graz begleitete, mich schon wieder beflügelte …

 Am letzten Abend dachte ich bei mir, geschafft! Kaum saß ich an der Bar im Hotel, kam Elena. Ausstrahlung, Rasse und Klasse unterstelle ich jetzt mal so. Als ich dann aber im Gespräch mehr über sie erfuhr, fiel mir etwas ein, was dann alle roten Alarmglocken bei mir schellen liessen. Wie sagen die Damen ihrer ursprünglichen Heimat, nachdem sie mit einem Mann zärtlich wurden? Iwan, lebst du noch??? Ein wunderbarer Tod … nur versäumte Radio Graz leider mich bei der Auslosung einer kostenlosen Beerdigung zu berücksichtigen, also ergriff ich die Flucht!

 Ich sach nur Graz, und für die nächste Reise nehme ich Baldrianzäpfchen mit!!!

 Bis dahin

 Baba

Nachtrag (10.01.10) Soeben erreichte mich eine Email aus Graz. Zwei Herren beklagten sich, dass sie nicht erwähnt wurden. Also: Ronny und Bujar (wer war denn nun der mit dem kranken Auge?), Ihr seid zwei sehr nette und aufmerksame Kellner. Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil Frauen mich nun einmal erheblich mehr ansprechen, kicher.