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Oktoberfest 2009

 Mei, schon wieder geht’s ab in Minga, das Oktoberfest ist in vollem Gang. Wer etwas auf sich hält, bayerische Kultur hochleben lassen will, der muss auf die Wiesn.

Das haben selbst schon die Australier kapiert, deren Besucherzahl sich jährlich vermehrt. NEIN, die haben keine 12-Monatskinder … auf der Wiesn herrscht Zucht und Ordnung. So sagt jedenfalls der Wiesn-Knigge neuerdings aus und stellt sich dem Spaßfaktor völlig entgegen.

 Allerdings habe ich den bösen Verdacht, da stecken die Wiesnwirte dahinter. Doch, doch! Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen da im Festzelt herum, plötzlich gewährt Ihnen die gegenüber sitzende Maid weitaus tiefere Einblicke als es das Dirndl gestattet hätte. Mei, Sie trinken nix mehr, wollen diesen herrlichen Anblick nüchtern genießen. DAS ist beinahe schon Geschäftsschädigung, … vom Madl ….

Fotografieren dürfen Sie das eh nicht mehr, Beweisfotos sind out. Wer das macht, kommt ja sowieso nur als Voyeur zuerst ins Zelt, später ins Cafe Viereck! Der soll gefälligst eine Moaß bestellen und trinken, wie es sich für christlich-bayerische Mannsbilder gehört. Host mi?

 Auch die schönen Schlägereien werden einem immer mehr vermiest. Erstmals soll ja die bekannte Sollbruchstelle an den Maßkrügen dünner gemacht worden sein. Eine Spaßbremse, denn jetzt brechen die Handgriffe schon beim zu schnellen Schlag holen ab, noch bevor es kracht. Hat man so etwas schon erlebt?

Eben, da erlebt man fei nix mehr.

Ein Niedergang der Romantik is dess.

 Aber schee is scho, auf derer Wiesn. Sogar die Kathi, diese bildhübsche Eisprinzessin, soll sich ja im Zelt sehr wohl gefühlt haben, obwohl sie dem Brauchtum weitaus mehr frönen könnte, denn vom Bluse aufmachen hat man nix gesehen, wo doch Promis immer Sondergenehmigungen haben ..., wie man so hinter vorgehaltener Hand erzählt.

S-c-h-a-d-e! Sachsenpracht, die hätt´s gebracht!

 Und der Grantler Fonsi grantelt über Tilmann, wer bis jetzt Zweifel an dessen Verstand hegte, der wurde per Lebkuchenherz aufgeklärt. Tilman ist doof, stand da drauf. Sofort regt sich mein Widerspruchsgeist, ich glaub´s halt nicht! Un wann´s wirklich deppert bist, Tilman, Du bist ned allein, gell Fonsi?!

 Das Alkohol tatsächlich die Sprachausübung behindert konnte ich beim Wiesnbummel am späten Nachmittag feststellen. Da lag, hinter einem Zelt, ein Mann auf einer Frau, beide ziemlich allololisiert -oder so ähnlich- und die Frau wollte vermutlich ein paar lobende Worte über das Oktoberfest heraus schreien. Aber alles was ich hörte war: Otto fest, Otto fest …

 Gsuffa!!!