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Kartonagenfabrik unter Verdacht
 
 
In den frühen Morgenstunden des 22.November umstellte eine Hundertschaft des SEK die Kartonagenfabrik Emilio-Packservice & Söhne.
Wie der leitende Staatsanwalt Meyering mitteilte, bestehe dringender Tatverdacht wegen Beihilfe zur Flucht. Anlass war ein flüchtender Gefangener, als er sich in einem Karton versteckte und so aus der JVA Anrath entkam.
Im Verlauf der Untersuchungen wurden zahlreiche Kartons beschlagnahmt, deren Größe durchaus geeignet war, um Menschen darin zu verbergen. Der Inhaber der Kartonagenfabrik behauptete gegenüber den Untersuchungsbeamten, diese Kartons wären als Verpackung für Maschinenteile vorgesehen, weshalb sie auch eine Tragkraft von maximal 125Kg hätten. Das dies nur als Schutzbehauptung gelten kann, so der Staatsanwalt, erkennt man an der erfolgreichen Flucht eines Gefangenen. „Hier sind eindeutig Kartons zur Fluchhilfe hergestellt worden. Die hohe kriminelle Energie des Fabrikanten, welcher wöchentlich mehrere Tausend Karton in jener Größe fertigte, sollte wohl dazu dienen, eine Massenflucht aus deutschen Justizvollzugsanstalten zu ermöglichen. Wir werden Untersuchungshaft beantragen,“ ließ die Staatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz verlauten.
 
Einvernehmlich dazu äußerte sich auch der Innenminister Schäuble. Geplant sei derzeit ein Gesetzesentwurf zum Verbot der Herstellung größerer Kartons und die Einführung einer Meldepflicht, wenn Verpackungen die Größe eines Schuhkartons überschreiten.
Analog dazu wurde ein Forschungsauftrag vergeben um die Verpackung mittels durchsichtiger Tüten zu ermöglichen.
„Wir sind wieder einen Schritt weiter mit der inneren Sicherheit, keine Chance den Kriminellen und Terroristen.“ Bundesinnenminister Schäuble zeigte sich zufrieden.
 
Von der Opposition war dagegen zu vernehmen, man würde diesen Entschluß boykottieren. Es würde vollkommen ausreichend sein, wenn Gefangene in Zukunft elektronische Fußfesseln tragen würden, die beim Verlassen der Justizvollzugsanstalten automatisch Alarm auslösen. Dagegen stimmten die Grünen wegen einer zu erwartenden höheren Elektro-Smoggefahr.
 
Gänzlich anders die Linke: „Hier wird das Grundgesetz mit Füßen getreten. Die freie Entfaltung eines freien Bürgers durch Verbot gefalteter Kartonagen ist nichts anderes als ein weiterer Schritt Richtung Diktatur.“ Oskar Lafontaine war sichtlich empört.
 
Guido Westerwelle hingegen schlug einen anderen Lösungsansatz vor, welcher zusätzlich Einsparmaßnahmen beinhaltet. „Gefängnisse sind nicht mehr zeitgemäß. Ich plädiere für Hausarrest. Ein Arrestierter wird durch die gewohnte häusliche Umgebung keinerlei Fluchtgedanken mehr hegen. Verstärken könnten wir den Wunsch, die eigene Wohnung nicht zu verlassen, durch mehr Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung. Ist es draußen das ganze Jahr nur noch winterlich kalt, will doch niemand mehr raus.“
 
Ein Angebot eines Herrn Putin aus Russland, den atomaren Winter auszulösen, wurde dagegen von allen Parteien strikt abgelehnt. Der russische Botschafter äußerte sein Unverständnis über die Ablehnung, denn ein atomarer Winter würde die Klimaerwärmung in Westeuropa sofort stoppen und gleichzeitig als Entspannungsmaßnahme gewertet werden können, weil durch eisige Kälte eine Installation amerikanischer Raketen in Tschechien überflüssig wird.
Unterstützt wurde dessen Meinung durch den Alt-Bundeskanzler Schröder. „Wir müssen auch an die Menschen bei GASPROM denken. Solch ein Winter sichert Arbeitsplätze und sorgt für Umsatz.“
 
ENDLICH MAL EIN LÖSUNGSANSATZ .... ein wirklicher Sozialdemokrat, dieser Herr Schröder, Hut ab!
 
 
 
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