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Die lustige Politik

Karneval das ganze Jahr

 Bald haben wir wieder Rosenmontag. Millionen von Jecken fiebern seit Beginn der fünften Jahreszeit diesem Höhepunkt entgegen. Helau, Alaaf oder für die gänzlich versprengten Karnevalisten auch Wuptika, Hesse Ole; vielleicht als Topper gar ein sauerländisches Friederich Juchhu…! Ganz zu schweigen von einem alten Lied, welches gerade jetzt wieder populär wird: Arrivederci Hans, so sang damals Rita Pavarone, heute würde sie vermutlich Melodie und Text etwas verändern…goodbye Edmund goodbye…, vielleicht gar im Duett mit Dennis Roussou? Wie dem auch sei, manch Hansl ist inzwischen gegangen…

 Sie wundern sich?

 Nicht nur der Straßenkarneval hat es in sich. Schon immer war ja die Rede von rheinischen Bräuchen in Berlin und anderswo. Bloß weil deren Späßchen nicht immer exquisit in der fünften Jahreszeit verübt werden, wurden diese von den Bürgern viel zu oft nicht bemerkt. Jeck zu sein bedeutet also mehr, als nur Karnevalsprinz für ein paar tolle Tage zu sein, es ist eine dauerhafte Verpflichtung. Dass man die in Berlin recht ernst nimmt, muss ich vermutlich nicht weiter belegen. Oder etwa doch?

 In den alternativen Stunksitzungen kann man es erleben. Das Puppentheater wird geöffnet und es gibt: Der trotzige Friederich…

Brillant bei der Anhörung vor dem Narrengericht, zeigte uns der schöne Friederich die hohe Kunst der Wortverdrehung, Missdeutung, Zweckentfremdung und Manipulation. Ein wahrhafter Politjeck per exellence.

Wieso er dennoch vor einer Stralsunder Pastorentochter das Handtuch warf…, also das mag ich hier nicht verraten, man will dem Stück ja nicht vorgreifen.

Nur soviel sei verraten: Nachdem unser Protagonist von Gram gebeugt die Bühne des jecken Polittheaters verlies, dauerte es nicht lange und der bedeutungsvolle Satz: „Was geht mich mein Geschwätz von gestern an…“ fiel. Riesiger Applaus von? Tscha, das wird dann die nächste Überraschung.

 Diese Pastorentochter tritt in dem Stück fast überhaupt nicht in Erscheinung. Kann sie auch nicht! Einmal ist die Bühne nicht breit genug, zum anderen ist sie meist auf Reisen. Sie sammelt nämlich leidenschaftlich gerne Kamele. Selbstverständlich sprach sich ihr Hobby herum, weshalb sie kürzlich zur Vervollständigung ihrer Sammlung acht weitere Kamele hinzu bekam. Ganz aus Gold sogar. „Dukaten scheißende Esel wären mir aber lieber gewesen…“, so raunte sie ihrem Staatsminister zu, welcher tröstend einwarf: „Esel haben wir doch reichlich, nur die Sache mit den Dukaten klappt noch nicht so richtig. Kollege Riester bemüht sich aber drum.“

 Lustig, gell? Betrachten Sie mal die Entscheidung bezüglich polizeilicher Lauschangriffe auf Ihren PC. Nein, so sagte der Bundesgerichtshof, so nicht! Wäre ja auch zu peinlich, wenn ausgerechnet der Wegbereiter Opfer seiner eigenen Entscheidung würde, nur weil er seine politische Potenz stärken wollte, Viagra im Internet bestellte; die abhörenden Jungs von der Polizeiwache würden sich einen drauf lachen.

Geheimdienste dürfen das aber. Zu jeder Zeit und an jedem Ort. Aber das merkt ja keiner, weil´s geheim ist. Merken Sie jetzt den Witz deutschen Rechts, geschaffen von einer Liga außergewöhnlicher Karnevalsjecken?

Und wenn das Gesetz gegen uns spricht, dann ändern wir es eben…

Wenn das nicht von Humor zeugt, Herr Schäuble? Dafür sollte man eine Rakete steigen lassen, Ulla als Tanzmariechen verpflichten (sie ist sowieso geradegut im Training, durch den Tanz um die Gesundheitsform beherrscht sie alle Klassen), der Saal tobt garantiert!

 Kamelle fürs Volk, der Prinz kütt!

 Eine wirklich gute Nachricht habe ich bis hier hin für Sie aufgehoben. Trotz des nicht geringen Unterhaltungswertes politischer Karnevalisten ist derzeit nicht geplant eine GEZ-Gebühr darauf zu erheben.

Derzeit…

 

Tara, tara, tara … trööt, trööt, trööt …