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Ein haariges Coming-Out
oder
Die Motivation der Frauenrasur
 
 
Auf den ersten Blick scheint es ja derzeit ein regelrechter Modetrend zu sein. Kaum eine Frau die nicht stolz mit „Glatze“ herumläuft und sich die abstrusesten Begründungen einfallen lässt, warum das nun unbedingt notwendig ist.
Angefangen von ... das sieht ja sonst so struppig aus … über … ausschließlich weil´s hygienischer ist … bis hin zur Bademode, die man ja nicht tragen kann weil es überall heraus quillt.
 
Sicherlich ist manches davon auf den ersten Blick nachvollziehbar, doch die wahre Begründung liegt weitaus tiefer als es der oberflächliche Betrachter bemerken würde.
Nein, es hat nicht damit zu tun, dass Frau sich wieder die Jahre zurück wünscht, wo sie voller Stolz vor dem Spiegel stand und feststellte: Hey, jetzt werde ich erwachsen…
Auch die wundersame Wirkung auf manche Männer ist es nicht, sondern es kam so:
 
Elvira von Feucht, wohnhaft zu Freyung im bayerischen Wald, 18 Jahre alt und bildhübsch, hatte ein Problem. Sie gehörte nämlich zu den Frauen, die blond waren und das in jeglicher Bedeutung! Kaum machte sie den Mund auf um sich über etwas zu äußern, merkte selbst ein Blinder sofort: Die Frau ist aber sehr blond!
Also begab sich unsere Elvira zum Friseur im Ort und ließ ihre schönen goldblonden Haare pechschwarz färben. Niemand bemerkte ihre Blondheit mehr. Na ja, zumindest nicht auf den ersten Blick.
 
So kam sie zu Hansi, dem Platzhirsch des Ortes.
 
Hansi baggerte sie im schönsten Heimatdialekt spontan an: Ja mei, di schnaxl i a noch. Was Elvira errötend wie folgt beantwortete: Wannst wullst, mach halt.
 
Hansi legte los, griff ihr beherzt hier und dort hin, Elvira stöhnte laut herum und dann zog Hansi die schöne Elvira aus:
 
Jo Herrschaftszeiten nochamoal, was is jetzt dös? Bist narrisch? Hansi blickte entsetzt auf ein Büschel blonder Haare. I schnaxl doch net mit a Blondn, mei Ruf, vastehst? Und so machte sich Hansi spontan davon, während Elvira sich frustriert das Höschen wieder hoch zog.
 
Niemals wieder soll einer merken wie blond ich bin, so schwor sich Elvira. Kaufte einen Rasierer und begab sich in das Badezimmer, wo sie sich in einer andachtsvollen Prozedur der blonden Beweise entledigte.
Von da ab hatte unser bayerisches Blondie niemals mehr Probleme mit Männern, weil´s niemand bemerkte, denn sie hielt prophylaktisch überwiegend den Mund und ließ lieber andere Argumente sprechen.
Auch schrieb sie über ihre Erfahrungen an mehrere Frauenzeitschriften, was dann den Boom rasierter Blondinen auslöste, was sich bis heute offenbar bewährt hat.
 
Wir merken uns:
 
Blonde Haare, wunderschön,
doch leider will sie niemand sehn.
Abrasiert die ganze Pracht,
damit es Blondie Freude bracht.
Plötzlich konnten andere Frauen gleichfalls
nicht mit ihren Haarfarben werben,
bestand doch der Verdacht,
sie würden diese trickreich färben.
Verheerend ist er, dieser Trend,
weil man(n) nicht mehr die Naturfärbung erkennt.