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Bombige Entscheidung

Ich bin hoch erfreut heute zu berichten,

dass Politiker die deutschen Landschaften

endlich angemessen wichten.

Dem Bundesbürger zum Wohl und Vergnügen        

sollen unsere Bundesrecken kein Bombodrom

mehr kriegen.

Es macht ja auch keinen echten Nutzen,

wenn wir durch Bomben die Landschaft weg putzen.

Unsere Bundeswehr will sich global nun weiterbilden

und wirft die Dinger darum in ferneren Gefilden.

Übungsmunition ist teuer,

der Lerneffekt recht lau und vielen Bürgern nicht geheuer.

Aus diesem Grund fasste die Politik den weisen Entschluß,

dass man ausschließlich unter Realbedingungen üben muss.

Zugegeben, manch Soldat fand das recht fatal,

Politiker hingegen meinten ganz banal:

Wir müssen uns als ernsthafte Streitmacht der Welt präsentieren,

sonst lacht man uns aus und wir verlieren

an Achtung und Seriösität,

drum ab zu den Taliban, weils anders herum überhaupt

nicht mehr geht.

Opfer gab es auch bereits durch Übungsmunition,

daher verbitten wir uns jeglichen kritischen Unterton!

Immerhin sind wir freiheitlich und demokratisch,

der noch zu kultivierende Widersacher hingegen fanatisch.

Von uns erlernt die ganze Welt,

wie man Frieden auch ohne Bombodrom militärisch erhält.

Peinlich berührt bemerke ich dann,

dass ich solch hohe Intelligenz nicht richtig begreifen kann.

Als schlichter Mensch ohne viel Verstand

redet mich sowieso jeglicher Intelligenzler an die Wand.

Ausserdem….

ist Dummheit so herrlich bequem.

Ich nicke alle Entschlüsse aus Berlin wohlwollend ab,

beklatsche die Mächtigen bis in mein Grab.

Auf meine deutsche Michelmentalität verzichte ich nicht,

denn ich erkannte:

Egal wie man es als Bürger dreht, man ist und bleibt ein armer Wicht!

Bürgers Stimme zählt doch nicht!!!